Recherche-Werkzeugkasten

Was ist der APA Style

Der APA Style ist ein Zitierstil der von der American Psychological Association entwickelt wurde. Es gibt sehr viele Zitierstile - sowohl europäische als auch amerikanische. Sie legen fest, in welcher Reihenfolge und Form die einzelnen Informationen z.B. einer Literaturquelle am Seitenende und in der Literaturzusammenstellung/Literaturverzeichnis (Bibliographie) im Schlussteil Ihrer wissenschaftlichen Arbeit aufgenommen werden.

Wenn Sie z. B. einen Buchtitel vorliegen haben, aus dem Sie eine Information entnommen haben, was Sie aus urheberrechtlichen Gründen kenntlich machen müssen, dann stellt sich die Frage, ob Sie zuerst den Autorennamen oder erst den Buchtitel nennen und welche Informationen (Erscheinungsjahr, Verlag) Sie noch angeben sollen.

Literaturangeben sind nötig, um dem Leser zu zeigen, auf wessen Aussagen Sie sich berufen. Der Leser soll anhand der Quellenangaben die Literatur finden können, die Sie benutzt haben, um weitere Arbeiten zu dem Thema zu finden/lesen. Das kann er am besten, wenn alle Angaben einheitlich sind, was Zitierstile wie der APA Style gewährleisten. Die Cologne Business School und auch die EMS Mainz verlangen den APA Style bei dem Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten, um diese Einheitlichkeit zu gewährleisten.

Das aktuelle APA Style Sheet der CBS finden Sie im Downloadbereich.

Was sind Literaturverwaltungsprogramme und welche gibt es?

Literaturverwaltungsprogramme können Ihnen dabei helfen, den Überblick über Ihre benutzte Literatur zu behalten. Außerdem können Sie die gesammelten Titeleinträge als Literaturverzeichnis in unterschiedlichen Zitationsstilen ausgeben. Moderne Verwaltungsprogramme können in ein Textverarbeitungsprogramm integriert werden und so automatisch eine Referenzliste im passenden Format erstellen.

Der Funktionsumfang von Literaturverwaltungsprogrammen wächst bei vielen Produkten mittlerweile über die reine Recherche und Verwaltung von Literaturangaben hinaus. So kann, je nach Software, per Import aus Bibliothekskatalogen, Datenbanken oder dem Web die formale wissenschaftliche Arbeit erleichtert werden. Manche Programme ermöglichen des Weiteren die inhaltliche Erschließung und Strukturierung, erlauben die Suche innerhalb der Datensammlung, organisieren Volltexte, Images, Videos, oder bieten die Möglichkeit, Daten mit anderen Personen zu teilen (Social Cataloging). Sie erleichtern ggf. auch das Einfügen von Referenzen bzw. Zitaten in das Textdokument selbst.

Literaturverwaltungsprogramme unterscheiden sich neben ihrer vielfältigen Funktionen auch durch ihren „Speicherort“ - es gibt ausschließlich webbasierte Programme, ausschließliche Desktopprogramme oder Formen die beide „Orte“ nutzen. Einige Programme wie z.B. Zotero und Bibsonomy  sind kostenlos nutzbar.

Einen Vergleich von Literaturverwaltungsprogrammen finden Sie hier.

Wie finde ich Suchbegriffe?

Die ersten Suchbegriffe finden Sie evtl. durch einfaches Brainstroming, aber auf die „besseren“ Suchbegriffe stoßen sie erst, wenn Sie einfach mal in einer beliebigen Datenbank anfangen und sich dort von einem Artikel, der vielversprechend klingt, die bereits vergebenen Schlagworte ansehen. Auf diese Weise finden Sie auf diese Weise die ersten Ober- und Unterbegriffe oder auch Synonyme oder verwandte Begriffe. Ein Thesaurus kann ein weiteres nützliches Hilfsmittel sein.

Der beste Trick, um sinnvolle Suchworte zu finden ist, sich vorzustellen, wie der Autor seinen Artikel genannt haben könne: Wird er explizit den Fachbegriff erwähnen, hat er ihn vielleicht abgekürzt oder ist der Titel selber vielleicht ansprechend kurz gehalten, sodass die Suche auf die Abstracts (Zusammenfassungen) ergiebiger wäre?

Was ist ein Schlagwort, Stichwort oder ein Thesaurus? Finden Sie die Antwort hier. Sie suchen anschauliche Tutorials rund um das Thema Recherche bzw. Begriffe nutzen oder verwandte Begriffe finden? Hier werden Sie fündig!

Wie kombiniere ich Suchbegriffe und wozu?

Zur Zeit ist es oftmals noch so, dass Datenbanken von Ihnen erwarten, dass Sie die Suchbegriffe aktiv kombinieren, z. B. mit den sogenannten boolschen Operatoren AND, OR; AND NOT. Wenn Sie das Thema haben: „Wie beeinflussen Social Media das Marketing von BMW“ würde Ihre Suchanfrage z. B. lauten „Social Media AND Marketing AND BMW“. In Google würde es (zur Zeit) reichen, alle Begriffe ohne den Operator „UND bzw. AND“ explizit einzugeben, um sinnvolle Treffer zu erhalten, womit Google die Suche für den User eine AND-Verknüpfung stark vereinfacht.  

Datenbanken eröffnen Ihnen damit die Möglichkeit, Ihre Suchanfrage flexibel zu gestalten und die Wertigkeit der Begriffe zu beeinflussen: So können Sie z.B. auch „Mengen“ bilden indem Sie im übertragendem Sinne, d.h. wie in der Mengenlehre dargestellt, (Social Media OR Marketing) UND BMW eingeben: Dann würden Sie sowohl Treffer erhalten, in denen der Begriff „Social Media UND BMW“ als auch Artikel in denen die Begriffe „Marketing UND BWM“ vorkommen. Hier gibt es sehr viele Kombinationsmöglichkeiten. Wenn Sie es einmal ausprobieren werden Sie sehen, dass es auch relevant sein kann, welche Begriffe Sie zuerst eingeben.

Wie sucht man mit Hilfe boolschen Operatoren (AND; OR, AND NOT)? Schauen Sie hier. Sie suchen anschauliche Tutorials rund um das Thema Recherche und wie man Suchbegriffe kombiniert? Hier werden Sie fündig.